Gordon am 21.02.2012

Im Leuchtanzug durch den Tiefschnee

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In den Bann gezogen von der Vorstellung eines Lichtkörpers, der durch die Dunkelheit surft, hat Filmemacher und Fashionfotograf Jacob Sutton seine Idee im Südosten Frankreichs verwirklicht: Er schnappte sich Snowboard-Profi William Hughes, steckte ihn in einen massgeschneiderten L.E.D.-Anzug und liess ihn drei Nächte lang bei Eiseskälte durch den Tiefschnee der französischen Alpen fahren. «Ich war schon immer fasziniert von ungewöhnlichen Belichtungen. Ich fand die Idee, dass die Hauptperson in unserem Film zugleich die einzige Lichtquelle ist, aufregend», erklärt Sutton auf nowness.com die Auswahl des Leucht-Anzuges.

Hauptperson war in diesem Falle Hughes, der eine ganz eigene Meinung zu seinem Outfit hat: «In diesem Anzug einen Film zu drehen war das Surrealste, was ich in meiner gesamten, 20-jährigen Snowboard-Karriere je gemacht habe». Ob das nun etwas Gutes oder Schlechtes sein soll, sei dahingestellt. Hauptsache, der Anzug war warm – bei Temperaturen von bis zu minus 25 Grad wären das ansonsten drei ungemütliche Tage geworden. Obwohl dem Snowboard-Pro ein wärmendes Gegenmittel zur Verfügung stand: «Zum Glück hatten wir viel Rotwein. Und Jacobs Enthusiasmus brachte auch immer alle gut durch die kalten Nächte».

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